Wandern in der Eiger Mönch Jungfrau Region

4 Tage im Berner Oberland unter der Leitung von Wanderführer Hans Maier

Ein Höhepunkt im Programm des SwV Elzach-Winden war die Alpenwanderung im Berner Oberland. Wanderführer Hans Maier hatte dazu vier alpine Touren in der Region Eiger, Mönch, Jungfrau ausgewählt an denen 16 Wanderfreunde teilnahmen. Mit Zug und Bus fuhren sie nach Grindelwald um in einer Jugendherberge zu übernachten. Insgesamt legte man auf vier Touren 50,8 km zurück und bewältigen 2460 Höhenmeter. 20,5 Stunden waren die Teilnehmer auf oft sehr steilen, felsigen Pfaden unterwegs. Für ihre Strapazen entlohnte sie die imposante Bergwelt, bei herrlichsten Wetter über alle Tage, mit bleibenden Eindrücken.
Die erste Tour gleich nach der Ankunft ging mit der Jungfraubahn zur Kleinen Scheideck auf 2000 m. Zu Fuß ging es aufwärts zur Eigergletscher Gondelstation und auf dem vielbewanderten Eigertrail, entlang der Eigernordwand, hinunter zur Gletscherschlucht. Atemberaubende Tiefblicke und Einkehr in der Gletscherstube beendeten die aussichtsreiche Tour. Im Anschluß fuhr man mit dem Postauto zur Jugendherberge die oberhalb vom Zentrum lag.

Die zweite und längste Tour am Folgetag führte die Teilnehmer zum Faulhorn(2700 m) und zur First Gondelstation. Nach reichhaltigem Frühstück auf der Terasse der JH mit Blick zum Eiger, Mönch und Jungfrau ging es mit der Bahn nach Wilderswil und mit der alten Zahnradbahn hinauf zur Schynige Platte auf 2000 m. Bei schon sehr warmen Temparaturen wanderte man auf herrlichen und abwechslungsreichen Pfaden dem aussichtsreichen Faulhorn entgegen. Nach steilem Anstieg genoss man die Aussicht zum Thuner- und Brienzersee und die umliegende Bergwelt des Berner Oberlandes einschließlich den Eiger mit Mönch und Jungfrau. Steil abwärts erreichte man am späten Nachmittag den Bachalpsee und nach 16 km Weglänge und 700 Hm im Auf und Ab die Gondelstation. Bevor entgültig nach Grindelwald hinuntergegondelt wurde, ließen sich die Teilnehmer den Weg auf dem in den Felsen geschlagenen Cliff Walk nicht entgehen.

Die dritte Tour startete auf der Zwischenstation Birg der Schilthornbahn auf 2500 m. Nach längerer Anfahrt mit Bahn und Gondel erreichte man das autofreie Dorf Mürren auf 1600 m. Rasch ging es mit der Seilbahn nach oben zur Zwischenstation. Nun erwartete die Teilnehmer ein schweißtreibender und felsdurchsetzter Anstieg auf fast 3000 m. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit waren geboten als es über den Schiltgrad steil zum Schilthorn ging. Jubelnd und klatschend wurden alle von den Vorausgegangen empfangen, im besonderen die beiden Teilnehmer die den Weg von Mürren hoch gegangen sind. Auf der Aussichtsplattform zeigte es sich dann das das Schilthorn ein absoluter Hotspot ist. Trotz großer Menschenmassen genoß man die geniale Rundumsicht auf alle Berge und bei sehr guter Weitsicht hätte man den Feldberg erblicken können.
Der Abstieg erfolgte wieder zu Fuß über das Grauseeli zum Birg und Seilbahn nach Mürren. Anschließend stieg noch ein Teil der Gruppe hinauf zur Suppenalp(1850 m). mit herrlichem Ausblick. Nach Verzehr von Kaffee, Kuchen, Suppe und kühlen Getränken ging es wieder hinunter nach Mürren und zurück nach Grindelwald.

Am letzten Tag und Abschluß der Alpenwanderung ging es auf den Harder Kulm. Von Interlaken Ost ging es mit der Harderbahn zum Kulm(1350 m). Auf der Aussichtsplattform der tiefe Blick hinunter zu den beiden Seen und Eiger, Mönch und Jungfrau waren zum Greifen nah. Der Wanderpfad auf dem Hardergrat zum Augstmatthorn erwies sich als nicht leicht begehbar. Trittsicherheit und konzentriertes Gehen waren erforderlich sodass man das Ziel Augstmatthorn abbrach und steil nach Habkern hinunter wanderte. In diesem schönen Dorf und Seitental war noch genügend Zeit für eine Einkehr bevor der Postbus die Bergwanderer zurück nach Interlaken brachte.

Die Wartezeit auf den Zug nach Hause wurde im schattigen Park an der Aare überbrückt und einige genossen noch ein kühles Bad in der Aare.

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